57. Kinder- und Jugendregatta im Potsdamer Seglerverein

Vom 25. bis 26. April 2026

Ein Wochenende voller Action, Geduld und großer Momente: Die 57. Kinder- und Jugendregatta beim PSV hatte alles zu bieten, was den Segelsport so besonders macht.

Regattafeld von Optimisten vom Ufer aus fotografiertSchon früh am Samstagmorgen trafen wir uns um 9:15 Uhr im Verein. Auf dem Templiner See erwarteten uns anspruchsvolle Bedingungen: bedeckter Himmel, eine konstante Windgeschwindigkeit von etwa 24 km/h und kräftige Böen bis zu 49 km/h.

Auf dem Wasser wurde schnell klar: Das wird kein entspannter Segeltag, sondern einer, der die volle Konzentration abverlangt. Besonders in den Böen war ordentlich Druck im Segel, und wer nicht aufpasste, musste schnell mit einer Kenterung rechnen. Gleichzeitig waren es genau diese Bedingungen, die für Spannung sorgten und echtes Regattafeeling aufkommen ließen.

Die Opti-A-Segler gingen mit 29 Booten an den Start und absolvierten vier Wettfahrten. Jede einzelne dauerte zwischen 30 und 45 Minuten und verlangte sowohl taktisches Geschick als auch körperlichen Einsatz. Gerade für die leichteren Kinder war es eine echte Herausforderung, das Boot stabil zu halten und gleichzeitig schnell zu segeln.

Am Sonntag ging es wieder früh los: Um 8:45 Uhr trafen wir uns erneut im Verein. Diesmal zeigte sich das Wetter freundlicher – die Sonne schien, die Stimmung war gut, doch der Wind ließ zunächst auf sich warten.

Optimisten auf dem Wasser

Was folgte, war ein typischer Regattatag, wie ihn wohl alle Segler kennen: viel Geduld. Der Wind drehte ständig, der Kurs musste mehrfach angepasst werden, und ein Startversuch der Optis B wurde sogar abgebrochen. Währenddessen vertrieben wir uns die Zeit mit Einsegeln, kleinen Snacks am Motorboot und vielen Gesprächen.

Doch schließlich zahlte sich die Geduld aus: Der Kurs lag, der Wind stabilisierte sich, und die Rennen konnten starten. Jetzt war vor allem taktisches Können gefragt – Winddreher erkennen, die richtige Seite des Kurses wählen und jede kleine Böe optimal nutzen.
Dieses Wochenende hatte alles: starken, fordernden Wind am Samstag, Geduld und taktische Herausforderungen am Sonntag sowie viele spannende Momente auf dem Wasser.

Neben den Ergebnissen bleibt vor allem eines in Erinnerung: die gesammelten Erfahrungen, das Segeln unter ganz unterschiedlichen Bedingungen und das Gefühl, gemeinsam mit anderen Seglern ein intensives und gelungenes Wochenende erlebt zu haben.